Hospizwohnung

Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,

sondern da, wo man verstanden wird.

Christian Morgenstern
 

Alterszentrum Weinfelden. 

 

-  einzigartig in der Schweiz -

 
Wir bieten unheilbar, kranken und sterbenden Menschen Raum und Zeit für ein möglichst autonomes, würdevolles Leben bis zum Tod.
 
Ziel unserer Begleitung, Beratung und delegierten Pflege ist die Erreichung der bestmöglichen, individuellen Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Ihnen Wohlbefinden sowie Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, liegt uns am Herzen.
 
Im Zentrum steht die Betreuung von schwerkranken Menschen unter Einbezug der Angehörigen. Die Linderung von Schmerzen körperlicher und seelischer Art, sowie die Beratung in sozialen und finanziellen Fragen, sind wichtige Aufgaben, die wir gerne wahrnehmen.
 
Damit ermöglichen wir krebsbetroffenen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu führen – von der Diagnosestellung bis zum letzten Tag.
 

 

Würde und Selbstbestimmung

Zur palliativen Behandlung und Betreuung gehört im Wesentlichen der Aspekt der offenen, adäquaten Kommunikation mit den Patienten und auf dessen Wunsch mit seinen Angehörigen. Wir begegnen kranken Menschen mit Respekt und stellen ihre Würde und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt.

Als Ergänzung zu unseren ambulanten Dienstleistungen betreuen wir Personen in der Hospizwohnung. Diese bietet einem schwerkranken Menschen, der weder im Spital noch in seiner Familie bleiben kann oder will, eine Möglichkeit sich wie zu Hause zu fühlen. Ein multiprofessionelles Team betreut und begleitet Sie rund um die Uhr. Diese Dienstleistungen werden durch die Mitarbeitenden der Thurgauischen Krebsliga und dem Pflegefachpersonal des Alterszentrums Weinfelden, in Zusammenarbeit mit Ihrem eigenen Haus- oder Heimarzt, ausgeführt.

Wir handeln und arbeiten nach den Grundsätzen des kantonalen Palliative Care Konzepts und den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In der Pflege gelten die Weisungen des Departementes für Finanzen und Soziales betreffend die Bewilligung und den Betrieb von Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen (Pflegeheime), RRB 484 vom 1. Juli 2012.

 

Die Betreuung in der Hospizwohnung

  • Wir betreuen und begleiten krebskranke Menschen in der Hospizwohnung.

  • Wir organisieren die Pflege mit den Pflegefachpersonen des Alterszentrums Weinfelden.

  • Wir geben Support bei der Schmerzmedikation und organisieren Hilfsmittel sowie weiteren Fachsupport.

  • Wir koordinieren, vernetzen und ergänzen die Versorgungsstrukturen für alle an der Pflege beteiligten Personen.

  • Wir begleiten und unterstützen die Angehörigen in dieser oftmals schwierigen Situation.

  • Die Verantwortlichen der Thurgauischen Krebsliga organisieren und koordinieren zusätzlich den Einsatz von freiwilligen Mitarbeitenden. Sie können einen Teil des Helferteams bilden.

Wesentlich dabei ist, dass sie auf die Aufgaben entsprechend vorbereitet sind und begleitet werden.

 

Hospizwohnung
Bad im Haus Küche Kinderecke
Bad im HausKücheKinderecke
Nasszelle Patientenzimmer Wintergarten
NasszellePatientenzimmerWintergarten
Wohnraum
Wohnraum

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Thurgauischen Krebsliga

Spitexpflege:

Die Pflegefachfrauen im Auftragsverhätnis oder die Spitex kann die fachspezifische Pflege und Betreuung onkologischer Menschen im Auftrag übernehmen, solange Patienten noch völlig selbstständig sind.

Konditionen:

Für die Abrechnung der Pflege gelten die Richtlinien des Krankenversicherungsgesetzes (KVG).

Die pflegerischen Leistungen nach KVG sind kassenpflichtig, sofern sie ärztlich verordnet worden sind. Sie unterliegen nicht der Mehrwertsteuerpflicht.

Sorgfaltspflicht:

Die Thurgauische Krebsliga und die Pflegefachfrauen im Auftragsverhältnis unterstehen der ärztlichen Schweigepflicht.

Schweigepflicht:

Die Thurgauische Krebsliga und die Pflegefachfrauen im Auftragsverhältnis verpflichten sich gegenüber Drittpersonen und Institutionen zu absoluter Verschwiegenheit (ärztliche Schweigepflicht) unter Einhaltung des Datenschutzes.

Haftung:

Die Thurgauische Krebsliga ist mit einer Schadensumme von fünf Millionen Franken versichert.

Präsenzstunden:

Übernimmt ein Krankenversicherer den Pikettdienst und den Einsatz am Abend und in der Nacht nicht, sind die Kosten durch den Patienten selbst zu übernehmen.

Zusatzleistungen:

Diese werden persönlich verrechnet.

Heimpflege:

Benötigt der Bewohner/die Bewohnerin nur leichte Unterstützung oder Betreuung, wird eine Einstufung nach Rai Home Care vorgenommen. Es gelten die Bedingungen des Alterszentrums Weinfelden.

Gerichtsstand:

Der Gerichtsstand für alle Streitfälle ist Weinfelden.

  

Arbeitsweise: interdisziplinär, fachkompetent, unabhängig

Die Thurgauische Krebsliga und das Pflegefachpersonal des Alterszentrums Weinfelden arbeiten offen und unabhängig mit allen Institutionen und Bezugspersonen zusammen, die bei der Pflege und Betreuung der onkologischen Menschen involviert sind. Personen wie die Angehörigen, Freiwilligen, Hausärzte, Spitex, Spitäler, Onkologen, Schmerzspezialisten und Sozialdienste sowie die Seelsorge etc. werden bei Bedarf ebenfalls einbezogen.

Unser Wissen und unsere langjährige Erfahrung in der Onkologiepflege und psychoonkologischen und psychosozialen Beratung geben wir in fachspezifischen Instruktionen, Beratungen und Schulungen an Pflegefachpersonen der Spitäler, Heime, Spitex und anderen medizinischen Organisationen gerne weiter.

Die Thurgauische Krebsliga versteht sich als gezielte Ergänzung, dort wo onkologisches Wissen und Können sowie fachspezifische Erfahrung bei der Koordination, Pflege und Pflegediensten benötigt wird.

 

Anreise und Lageplan

Bahn:

Mit der Bahn bis zum Bahnhof Weinfelden, von da aus sind es zu Fuss ca. 10 Minuten zur Hospizwohnung im Alterszentrum Weinfelden.

Auto:

Mit dem Auto 200 Meter ab Umfahrungsstrasse Weinfelden.

Parkplätze:

Beim Alterszentrum Weinfelden, Alpsteinstrasse 14, 8570 Weinfelden

 

Möchten Sie dieses Projekt unterstützen?

Die Thurgauische Krebsliga betreut jedes Jahr rund 1'200 krebskranke Personen im Kanton Thurgau.

Mit den Einnahmen aus einem Leistungsauftrag des Bundes können wir in der Beratung rund einen Viertel unserer Kosten decken. Da die meisten Dienstleistungen kostenlos sind und wir nur in sehr geringem Umfang von kommunalen und kantonalen Beiträgen unterstützt werden, sind wir vor allem auf Spenden, Gönnerbeiträge und Legate angewiesen.